Ostheim

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Geschichte

Der Stadtteil entstand Ende des 19. Jahrhunderts (1891 - 1903) aus der durch Eduard Pfeiffer gegründeten Arbeitersiedlung "Kolonie Ostheim". Hier befindet sich auch die weit hin sichtbare evangelische Lukaskirche. Im Lauf der Jahre breitete sich die Besiedlung bis an die Grenzen der Orte Gaisburg und Gablenberg aus.

Allgemeines

Ostheim ist der zentrale Stadtteil des Bezirks Ost und wird grob durch die drei großen Hauptstraßen Talstraße, Wagenburgstraße, Hackstraße sowie durch die Ameisenbergstraße begrenzt. Mittelpunkt ist der Ostendplatz mit sehr guter Anbindung an den Nahverkehr der SSB (Stadtbahnlinie U4, Buslinien 42,45 und 56).

Am Ostendplatz befand sich bis in die späten 1970er Jahre die Hauptwerkstatt der SSB mit einem großen Straßenbahn-Betriebshof. Mit Eröffnung der neuen SSB-Zentrale in Möhringen und der beginnenden Stadtbahn-Einführung wurde der Betriebshof und die Werkstatt dann aufgelöst und ab 1981 wurde das sogenannte "Ostendzentrum" gebaut.

Im noch verbliebenen Gebäude des ehemaligen Betriebshofs hat das Jugendhaus Ost (ehemalige obere Wagenhalle) sowie das Theater im Depot eine Bleibe gefunden. Die untere Wagenhalle wird außerdem durch die Fahrbücherei (Stellplatz der beiden Bücherbusse "Max" und "Moritz" sowie Büchermagazin und Verwaltung) genutzt.

Auf der (noch bestehenden) Freifläche unterhalb des Ostendzentrums findet einmal in der Woche freitags ein Wochenmarkt mit regionalen Anbietern statt. Es gibt Pläne, die noch vorhandenen Gebäude des alten Betriebshofs abzureißen und neu zu bebauen.

Weblinks