Herzog Christoph-Denkmal

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Stuttgart / Baden-Württemberg


Zugehörigkeit, aktuell
Bundesrepublik Deutschland > Bundesland Baden-Württemberg >> Stuttgart
historisch (1914)
Königreich Württemberg > Neckarkreis > Stadt Stuttgart

Art des Denkmals

Herzog Christoph-Standbild

  • am Sockel vier Reliefsbilder mit Darstellungen aus dem Leben des Herzogs

Beschreibung des Denkmals

Zitat aus Kunstchronik XXII, Nr. 5, 11.11.1886, Sp. 69:
„... erhebt sich die Gestalt des gefeierten Fürsten, der in dem kleidsmen Kostüm des 16. Jahrhunderts dargestellt ist. Er stützt die Rechte auf ein Renaissancepult; sie hält als Zeichen der dem Lande verliehenen Neugestaltung eine Pergamentrolle; die Linke greift an das Wehrgehänge."
Das erste Relief stellt dar, „wie der junge Herzog mit seinem treuen Lehrer Tiserine dem österreichischen Hofe entflieht, nachdem er erfahren hat, daß er in ein spanisches Kloster gesteckt werden soll."
„Das zweite Relief zeigt ihn als Sieger bei einem Turnier in Paris."
"Im dritten zieht er mit seiner jungen Gemahlin als Statthalter in Mömpelgard ein."
„Im vierten sieht man ihn als Oberst des schwäbischen Bundes; vor ihm wird die Reichssturmfahne entfaltet."

Inschriften

Inschrifttafel über dem Gesims
„CHRISTOPH
HERZOG VON
WÜRTTEMBERG"
Runde Inschriftafeln unterhalb der Reliefs am Sockel bezeichnen die dargestellte Szene
Christoph
nimmt Abschied von
Mutter und Schwester
1520.
Christoph
flieht mit seinem
Lehrer Tyffern
1532.
Christoph
wird die Bestellung
vom Schäbischen
Kreisobersten
ueberbracht
1556.
Christoph
empfaengt Kaiser
Maximilian den Zweiten
vor den Thoren
Stuttgarts
1562.

Standort

auf dem Schlossplatz, an der Bolzstraße,
zwischen Jubiläumssäule und Königsbau

Verbleib

Das Denkmal ist erhalten.

Entwurf und Ausführung des Denkmals

Entwurf

ausführende Werkstätten / Material

- Sockel
-?-
» roter Sandstein
- Reliefs, Standbild
Gießerei Hugo Pelargus, Stuttgart
» Bronzeguss

Maße

  • Höhe des Sockels: 4,50 m
  • Höhe des Standbildes: 3 m

Werdegang des Denkmals

Projekt

  • Stifter: König Karl von Württemberg
  • Kosten: -?-

Errichtung des Denkmals

enthüllt am 14.10.1889

Tabellarische Darstellung

1887 Entwurf des Standbildes durch Bildhauer Paul Müller
» Signatur: Paul Müller fec. 1887
1889 Bronzeguss in der Gießerei Hugo Pelargus
» lt. Gießerstempel
14.10.1889 Feier der Enthüllung des Denkmals

Literatur- und Quellenangaben / Weblinks

  1. Friedemann Schmoll: Verewigte Nation, Tübingen 1995, S. 343 (Kat-Nr. 3)
  2. Register der Württembergischen Personen- und Kriegerdenkmäler - W 3.079 (letzter Stand: 08.01.1999)
  3. Kunstchronik
    1. XXII, Nr. 5, 11.11.1886, Sp. 69
    2. XXIV, Nr. 29, 25.04.1889, Sp. 458
  4. Besichtigung des Denkmals: 02/2015