Hauptbahnhof

Aus Stadtwiki Stuttgart
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Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist der bedeutendste Knoten des öffentlichen Personenverkehrs in Stuttgart, nicht nur für die Eisenbahn-Verbindungen. Als Gebäude ist er auf fünf Ebenen angelegt.

  • Bahnsteighalle: auf der obersten allgemein benutzten Ebene, die sich eine Etage über den Bodenniveau befindet, verkehren an 16 Gleisen die Züge. Funktionell betrachtet, ist das der Kern des Hauptbahnhofs. Hier fahren täglich 164 Fernzüge sowie die 426 Nahverkehrszüge der
  • Erdgeschoss: eine Ebene tiefer, auf Bodenniveau, befindet sich direkt vor dem Bahnhof die Bushaltestelle Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz), wo die Buslinien (40, 42 und 44 abfahren.
  • Eine Ebene tiefer befindet sich vor dem Gebäude die Arnulf-Klett-Passage in Richtung Königsstraße, die als zentrale Verteilerebene die Ebenen miteinander über Rampen, Aufzüge, Treppen und Rolltreppen verbindet.
  • Unter der Arnulf-Klett-Passage befindet sich die viergleisige Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz). Von hier verkehren die Stadtbahnlinien U5 U6 U7 U11 U12 U14 U15 und U29.
  • Noch tiefer (circa 20 m unter der obersten Ebene) befindet sich im nördlichen Bereich die zweigleisige S-Bahn -Haltestelle Hauptbahnhof (tief). Hier verkehren auf den Linien S1 S2 S3 S4 S5 S6 und S60. 650 S-Bahn-Züge pro Werktag. Die Stationsfarbe dieser Haltestelle ist rot.
  • darüber: An der Südseite weist das Bahnhofsgebäude, das vom Architekten Paul Bonaz erbaut wurde, einen 56 m hohen Turm mit verschiedenen Ausstellungs- und Aussichtsebenen auf.
  • Die bahneigene Tiefgarage mit xxx Stellplätzen kann im Notfall in einen Atomschutzbunker für 4.500 Insassen verwandelt werden.

Lage

Geschichte

Der Bahnhof in seiner heutigen Form wurde ab 1914 erbaut und 1922 eröffnet. Er ersetzte den früheren Centralbahnhof an der heutigen Bolzstraße.

Zukunft, Baumaßnahmen

Bis 2025 soll der Kopfbahnhof im Zuge des Projektes Stuttgart 21 durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden.

Betriebliche Situation

Durch die Anlage als Kopfbahnhof ändern die Züge ohne Steuerwagen die Fahrtrichtung, indem die Lok abgekoppelt und durch eine zweite Lok am Zugende ersetzt wird. Dieser Vorgang heißt in der Bahnsprache auch "Kopf machen, Umspannen". Dafür stehen im Vorfeld gleichstarke Lokomotiven auf Wartepositionen bereit.

Gleisvorfeld und Güterverkehr

Gleisvorfeld

Tunnel

Sonstige Einrichtungen

  • Bahnhofshalle
  • Bahnhofsmission
  • Gastronomie-Betriebe, Zeitungshändler, Blumen- und Geschenkeläden.
  • Zugänge
  • Bundespolizeiinspektion

S-Bahnhof

IC-Hotel

Literatur

Weblinks