Chronologie

Aus Stadtwiki Stuttgart
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um 90 u. Z.
Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt
260 u. Z.
Einfall der Alamannen um 260 n. Chr. — Ende der römischen Präsenz
1219
Der Markgraf von Baden, Hermann V., erhob den Ort 1219 zur Stadt (2019 — 800 Jahre Stadt)
1286
Erstes Stuttgarter Wappen
- bereits Mitte des 13. Jahrhunderts wird ein erster Handelsplatz, ein forum mercatorium urkundlich erwähnt.
1300
- 1450 entsteht unter den Grafen Ulrich V. und Ludwig I. als Vorläufer der alten Markthalle ein Fachwerkgebäude am Marktplatz.
1495
Mit der Erhebung Eberhards im Bart durch den Kaiser Maximilian I. auf dem Reichstag zu Worms zum Herzog wurde Stuttgart 1495 Herzogsresidenz.
  • Die alte Burg wurde 1553–1578 von Aberlin Tretsch zu einem repräsentativen Renaissanceschloss erweitert.

Ab dem Jahr 1700


  • 1845 fuhr die erste württembergische Eisenbahn von Cannstatt nach Untertürkheim
  • 1846 ließ der würtembergische König Wilhelm I. an der heutigen Stelle die "alte" Markthalle errichten. Vorbild waren "Les Halles" in Paris, um die Stuttgarter Viktualienmärkte unter einem Dach zu vereinigen.
  • 15. Oktober 1846 Alter Centralbahnhof beim Schlossplatz

Ab dem Jahr 1900

  • 1. April 1901: Eingemeindung von Gaisburg
  • 1. April 1905: Cannstatt (Vereinigung mit Stuttgart, keine Eingemeindung)
  • 1914 wird die neue Markthalle am 30. Januar eröffnete.
  • 30. November 1918 das Königreich Württemberg endet im Zuge der Ereignisse der Novemberrevolution, Verzicht Wilhelm II. auf die Krone — Freier Volksstaat Württemberg innerhalb der Weimarer Republik = Ende der Monarchie
  • Am 26. April 1919 neue Landesverfassung
  • 1. Juli 1929: Eingemeindung von Hofen
  • 1. April 1931: Eingemeindung von Zuffenhausen
  • ab März 1933: Buchangaben zur NS-Zeit in Stuttgart
  • Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge niedergebrannt, die Friedhofskapelle der Jüdischen Gemeinde zerstört.
  • Deportation der Stuttgarter Juden nach 1939 — bis zum Verbot der (aufgenötigten) Auswanderung am 1. Oktober 1941 konnten nur rund 60 Prozent der als Juden verfolgten Stuttgarter fliehen.
  • Am 1. Dezember 1941 fuhr der erste Transportzug nach Riga, wo sie ermordet wurden. Bis in die letzten Kriegswochen folgten weitere Züge mit rund 2.500 Juden aus der Region. Lediglich einhundertachtzig dieser deportierten württembergischen KZ-Häftlinge überlebten.
  • Luftangriffe zerstörten weite Teile der Kernstadt (schwerster Angriff am 12. September 1944)
  • 1944 wurde die Markthalle wie viele andere Gebäude im Zweiten Weltkrieg bis auf die Fassade fast völlig zerstört.
  • 1945: Standort der Militärverwaltung/-regierung
  • Am 25. April 1952 wurde Württemberg-Baden und Baden und Württemberg-Hohenzollern vereinigt. Stuttgart wird Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg.
  • 1953 konnte die wiederaufgebaute Markthalle eröffnet werden.
  • Staatsbesuch des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle am 9. September 1962
  • Staatsbesuch der britischen Königin Elisabeth II. am 24. Mai 1965

Ab dem Jahr 2000

Literatur

  • Daniel Kirn: Stuttgart. Eine kleine Stadtgeschichte. Sutton 2007, ISBN 978-3-86680-137-0
  • Landesmuseum Württemberg, Hrsg: Das Königreich Württemberg, Monarchie und Moderne 1806-1918. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern
  • Hermann Lenz: Stuttgart. Portrait einer Stadt. Insel Verlag, Frankfurt am Main, 2003. ISBN 3-458-17158-4
  • Paul Sauer: Kleine Geschichte Stuttgarts.


Siehe auch

Weblinks

  • Die Geschichte von Stuttgart (stuttgart-geschichte.de - Kevin Latzel, Uwe Hackenberg). Unterteilt in Mittelalter, Frühe Neuzeit, Moderne, 2. Weltkrieg, Wiederaufbau.