Pragfriedhof: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Pragfriedhof''' wurde im Jahre [[1873]] von der Stadt eröffnet und liegt heute im Bezirk [[Stuttgart-Nord]].
  
 
==Geschichte==
 
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Der Pragfriedhofes war im Jahr seiner Eröffnung, 1973, noch von Wald umgeben; Heute jedoch liegt er zwischen der [[Heilbronnner Straße]] und dem [[Nordbahnhof]]. Der 20 Hektar große Friedhof ist vorallem durch eine Haupt- und Querallee sowie einer zwischen 1905 und 1907 im Jugendstil erbauten Feierhalle, welche das einzige Krematorium der Stadt ist, geprägt.
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Der Pragfriedhofes war im Jahr seiner Eröffnung, 1873, noch von Wald umgeben; Heute jedoch liegt er zwischen der [[Heilbronnner Straße]] und dem [[Nordbahnhof]]. Der 20 Hektar große Friedhof ist vor allem durch eine Haupt- und Querallee sowie einer zwischen 1905 und 1907 im Jugendstil erbauten Feierhalle, welche auch das einzige Krematorium der Stadt enthält, geprägt.
  
Der, im Jahre 1877 im Osten des Friedhofs angelegte, „Israelitische Friedhof“ wurde nach dem Ende des Nationalsozialismus bald wieder instand gesetzt.
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Der, im Jahre 1877 im Osten des Friedhofs angelegte, separate „Israelitische Friedhof“ wurde nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder in Stand gesetzt.
  
Die Begräbnisstätte für fehlgeborene Kinder wurde 2003 offiziell an die Öffentlichkeit übergeben.
 
  
Es werden lediglich im Pragfriedhof anonyme Urnengemeinschaftsstätten vorgehalten; Im Jahre 1953 wurde die erste anonyme Urnengemeinschaftsstätte wurde angelegt. Des weiteren finden anonyme Beisetzungen ohne Beisein von Angehörigen und ohne Hinweis auf den Zeitpunkt im Pragfriedhof statt.  
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Die Begräbnisstätte ''für ungeborene Kinder'' wurde 2003 angelegt. Damit haben Eltern von während der Schwangerschaft gestorbenen Kindern einen Platz der Trauer.
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In Stuttgart wurden lediglich im Pragfriedhof anonyme ''Urnengemeinschaftsstätten'' vorgehalten. Im Jahre 1953 wurde die erste anonyme Urnengemeinschaftsstätte angelegt. Es finden weiter anonyme Beisetzungen ohne Beisein von Angehörigen und ohne Hinweis auf den Zeitpunkt im Pragfriedhof statt.  
  
 
==Begrabene Persönlichkeiten==
 
==Begrabene Persönlichkeiten==
 
*[[Willi Baumeister]] (1889-1955) - Maler und Bühnenbildner
 
*[[Willi Baumeister]] (1889-1955) - Maler und Bühnenbildner
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*[[Karl Gerok]] (1815-1890) - Oberhofprediger und Dichter
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*[[Josef Hirn]] - Erster Bürgermeister
 
*[[Eduard Mörike]] (1804-1875) - Lyriker und Dichter
 
*[[Eduard Mörike]] (1804-1875) - Lyriker und Dichter
 
*[[Eduard Pfeiffer]] (1835-1921) - Bankier und Sozialreformer
 
*[[Eduard Pfeiffer]] (1835-1921) - Bankier und Sozialreformer
 
*[[Emil von Rümelin]] (1846-1899) - Oberbürgermeister
 
*[[Emil von Rümelin]] (1846-1899) - Oberbürgermeister
 
*[[Graf Ferdinand Zeppelin|Ferdinand Graf von Zeppelin]] (1838-1917) - Luftschiffbauer
 
*[[Graf Ferdinand Zeppelin|Ferdinand Graf von Zeppelin]] (1838-1917) - Luftschiffbauer
*[[Josef Hirn]] - Erster Bürgermeister
 
*[[Karl Gerok]] (1815-1890) - Oberhofprediger und Dichter
 
  
 
==ÖPNV==
 
==ÖPNV==
*Stadtbahnhaltestelle „Eckartshaldenweg“
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*[[Stadtbahn-Haltestelle Eckartshaldenweg]]
  
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===In der Nähe===
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* [[Gedenkstätte Nordbahnhof]]
 
[[Kategorie:Friedhöfe in Stuttgart]]
 
[[Kategorie:Friedhöfe in Stuttgart]]

Version vom 17. Juni 2015, 16:14 Uhr

Pragfriedhof Feierhalle

Der Pragfriedhof wurde im Jahre 1873 von der Stadt eröffnet und liegt heute im Bezirk Stuttgart-Nord.

Geschichte

Der Pragfriedhofes war im Jahr seiner Eröffnung, 1873, noch von Wald umgeben; Heute jedoch liegt er zwischen der Heilbronnner Straße und dem Nordbahnhof. Der 20 Hektar große Friedhof ist vor allem durch eine Haupt- und Querallee sowie einer zwischen 1905 und 1907 im Jugendstil erbauten Feierhalle, welche auch das einzige Krematorium der Stadt enthält, geprägt.

Der, im Jahre 1877 im Osten des Friedhofs angelegte, separate „Israelitische Friedhof“ wurde nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder in Stand gesetzt.


Die Begräbnisstätte für ungeborene Kinder wurde 2003 angelegt. Damit haben Eltern von während der Schwangerschaft gestorbenen Kindern einen Platz der Trauer.


In Stuttgart wurden lediglich im Pragfriedhof anonyme Urnengemeinschaftsstätten vorgehalten. Im Jahre 1953 wurde die erste anonyme Urnengemeinschaftsstätte angelegt. Es finden weiter anonyme Beisetzungen ohne Beisein von Angehörigen und ohne Hinweis auf den Zeitpunkt im Pragfriedhof statt.

Begrabene Persönlichkeiten

ÖPNV

In der Nähe