Schwäbisch

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Die Schwäbische Mundart / der Schwäbische Dialekt des Hochdeutschen, das "Schwähbisch", gehört zu den wichtigen deutschen Dialektgruppen.


Inhaltsverzeichnis

Kurzes Mundartlexikon

A — H

A

Aabee [für manche Menschen auch Abdridd]

Toilette (ursprünglich ohne Spülung, öccologisch correct; kommt von Abort)

B

bruddeln
ärgerllich sein, schimpfen


H

Halbseggl
ohne Übersetzung (siehe dort)

I — N

i (= ieh)

j (= Jott)

K

Kuddeln
bei uns ein Festessen: ein sauerer Eintopf mit den feingeschnittenen Teilen des Kalb- oder Rindermagens (abe auch mal mit Sahne).

L

M

Meedala
(nein, nicht was Norddeutsche vielleicht denken — es hat nichts mit der Gender-Debatte zu tun) Gewohnheiten, mehr oder weniger liebenswürdige Eigenheiten einer Person, kommt von Mode/Moden. Kann auch als strenge Mahnung durch "die Umgebung" erwähnt werden.


N

O — S und Varianten

O

Sa…

Sch…


v o r / zurück

Schwäbisch / Schwäbischer Schimpf

.…v o r / zurück …

St

S

T — Z

zett



Zum Schluss noch oin Zungebrecha:

Dr Papschd hodz Bschdegg zschbähd bschdelld
Der Papst hat das Besteck zu spät bestellt ( Achtung die Tempi-Wechsel zwischen den Silben. 3 mal fehlerfrei - dann bischd guad )



Literatur

  • Josef Karlmann Brechenmacher: Schwäbische Sprachkunde in ausgeführten Lehrbeispielen. Versuch einer bodenständigen Grundlegung des schaffenden Deutschunterrichts. Adolf Bonz & Comp., Stuttgart 1925; Nachdruck Saulgau, 1987Johann Christoph von Schmid: Schwäbisches Wörterbuch, mit etymologischen und historischen Anmerkungen, Stuttgart 1831 (Digitalisat)
  • Susanne Brudermüller: Langenscheidt-Lilliput Schwäbisch, Berlin/München 2000.
  • Eberhard Frey: Stuttgarter Schwäbisch. Laut- und Formenlehre eines Stuttgarter Idiolekts. Elwert, Marburg 1975, ISBN 3-7708-0543-7
  • Roland Groner: Gschriebå wiå gschwätzt: Schwäbisch mit all seinen Reizen – anschaulich und lebensnah; mit vielen konkreten Beispielen aus dem Alltag und einer umfangreichen Wortsammlung. SP-Verlag, Albstadt 2007, ISBN 3-9811017-4-X (Schwäbische Grammatik; Titel auf hochdeutsch: Geschrieben wie gesprochen.)
  • Hermann Wax: Etymologie des Schwäbischen. Geschichte von mehr als 4.500 schwäbischen Wörtern. 2. erw. Auflage, Tübingen 2005, ISBN 3-9809955-1-8

Weblinks

  • Schwabissimo - Peter-Michael Mangold's excellent site on Schwäbisch also contains a Swabian dictionary and a language course.
  • Elkes Schwabenseiten - Schwäbisch für Deutsche — Elke Rank's guide to Schwäbisch for non-Swabians includes a Swabian dictionary, a dictionary with sounds, a dictionary for children and a large number of links.
  • Schwäbisch - Deutsche Welle Dialektatlas — As part of its dialect atlas, the broadcaster Deutsche Welle has provided a series of articles on the dialects spoken in the Swabian dialect area.
  • Schwäbisch An introduction to Schwäbisch with a number of sound files.


  • Wikipedia Schwäbische_Dialekte|Schwäbische Dialekte/Mundart


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