Robert Bosch

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Die Firma Robert Bosch ist ein Sonderfall unter den deutschen Großunternehmen: sie ist keine Aktiengesellschaft, sondern steht mehrheitlich im Besitz der gemeinnützigen Robert-Bosch-Stiftung und ist von der Rechtsform her eine GmbH. Am 15. November 1886 eröffnete Bosch in Stuttgart, in der Rotebühlstraße 75 B mit einem Gesellen und einem Lehrling eine „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ (heute Robert Bosch GmbH). Bereits vor der Jahrhundertwende konnte Bosch sein Geschäft mit Motor-Zündungen ins Ausland ausweiten; zunächst 1898 nach Großbritannien und weitere europäische Länder folgten. Die Firma hat 2011 ca 282.000 Beschäftigte in der Elektrogeräte- und Kfz-Zulieferer-Branche. Der Sitz der Geschäftsführung befindet sich in Gerlingen auf der Schillerhöhe bei Stuttgart und wird seit dem 1. Juli 2003 von Franz Fehrenbach geleitet. Im Jahr 2010 wurde mit 47,3 Milliarden Euro der höchste Umsatz in der inzwischen internationalen Firmengeschichte erzielt.

Inhaltsverzeichnis

Person Robert Bosch

Benannt ist sie nach dem Industriellen Robert Bosch (geboren am 23. September 1861 in Albeck bei Ulm; gestorben 12. März 1942 in Stuttgart) war ein deutscher Industrieller.

Sein Sohn Robert Bosch jun. (geb. 29. Januar 1928 in Stuttgart; gest. 2. August 2004 in Gerlingen) studierte Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Stuttgart und arbeitete ab 1953 als Diplomingenieur in der Bosch GmbH. Ab 1954 war er Mitglied in der Geschäftsführung. Zwischen 1971 und 1978 gehörte er deren Aufsichtsrat an.

Sein Neffe Carl Bosch erhielt 1931 den Nobelpreis für Chemie zusammen mit Friedrich Bergius.

Zu Robert Bosch siehe auch:

Filme

  • Birgit Schulz und Angela Linders (Drehbuch u. Regie): Robert Bosch - Vermächtnis eines Großindustriellen. Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 80 Min., Produktion: SWR, Erstausstrahlung: 16. August 2011 in der ARD, Inhaltsangabe vom SWR.

Literatur

  • Gunter Haug "Robert Bosch - der Mann, der die Welt bewegte" Masken Verlag Stuttgart, 3. Auflage 2010
  • Theodor Heuss: Robert Bosch. Leben und Leistung. Wunderlich, Stuttgart/Tübingen 1946; DVA, Stuttgart, neue Auflage 2002, ISBN 3-421-05630-7
  • Hans-Erhard Lessing: Robert Bosch. Rowohlt, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-50594-2
  • Joachim Scholtyseck: Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945. Beck, München 1999, ISBN 3-406-45525-5

Weblinks

Persönliche Werkzeuge