Pragfriedhof
Aus Stadtwiki Stuttgart
Der Pragfriedhof wurde im Jahre 1873 eröffnet und liegt heute im Bezirk Stuttgart-Nord.
Geschichte
Der Pragfriedhofes war im Jahr seiner Eröffnung, 1973, noch von Wald umgeben; Heute jedoch liegt er zwischen der Heilbronnner Straße und dem Nordbahnhof. Der 20 Hektar große Friedhof ist vorallem durch eine Haupt- und Querallee sowie einer zwischen 1905 und 1907 im Jugendstil erbauten Feierhalle, welche das einzige Krematorium der Stadt ist, geprägt.
Der, im Jahre 1877 im Osten des Friedhofs angelegte, „Israelitische Friedhof“ wurde nach dem Ende des Nationalsozialismus bald wieder instand gesetzt.
Die Begräbnisstätte für fehlgeborene Kinder wurde 2003 offiziell an die Öffentlichkeit übergeben.
Es werden lediglich im Pragfriedhof anonyme Urnengemeinschaftsstätten vorgehalten; Im Jahre 1953 wurde die erste anonyme Urnengemeinschaftsstätte wurde angelegt. Des weiteren finden anonyme Beisetzungen ohne Beisein von Angehörigen und ohne Hinweis auf den Zeitpunkt im Pragfriedhof statt.
Begrabene Persönlichkeiten
- Willi Baumeister (1889-1955) - Maler und Bühnenbildner
- Eduard Mörike (1804-1875) - Lyriker und Dichter
- Eduard Pfeiffer (1835-1921) - Bankier und Sozialreformer
- Emil von Rümelin (1846-1899) - Oberbürgermeister
- Ferdinand Graf von Zeppelin (1838-1917) - Luftschiffbauer
- Josef Hirn - Erster Bürgermeister
- Karl Gerok (1815-1890) - Oberhofprediger und Dichter
ÖPNV
- Stadtbahnhaltestelle „Eckartshaldenweg“
